MOPS CARLOS VON ST. JOHANN
GEWORFEN AM 26. 12. 2000

...ein Leben ohne Mops ist möglich aber bedeutungslos... Loriot


Carlos und Christian
Carlos mit seinem Herrchen Christian

Gästebuch

 

Der Mops

Mopsfidel ist dieser gescheite, liebenswurdige kleine Kerl tatsächlich, obwohl sein Name etwas ganz anderes über ihn aussagt. Kynologen vermuten, das er aus China stammt und auf Adelswegen über das Kap der Guten Hoffnung nach Holland gekommen ist. Er war der erklärte Favorit der adeligen Damenwelt, und die Zuchtgeschichte dieser Rasse begint 1896 in England.

Chris und Carlos

Über den kleinen ist viel gelästert worden. Wilhelm Busch hat ihn als typischen Schoßhund karikiert, und das kann er sein, wenn man ihn mit einer Schlummerrolle verwechselt. Mit seiner Runzelstirn und starken Wamme ist er zwar vom Ausehen her nicht jedermanns Hund, vom Charakter dagegen ein angenehmer, feinfühliger Vierbeiner, der auch in kleine Wohnungen paßt. Er ist weder nervös noch schlafmützig - kein Kläffer, doch gut bei Stimme. Mit seinem kurzen, glänzenden Haar ist er außerdem ein ausgesprochen sauberer Hund. Schnauft er hörbar durch die breite, schwarze Nase, gibt es zwei Erklärungen: Entweder der Mops freut sich, oder er regt sich auf.

...oder war die Enstehungsgeschichte doch so:

Am 5. Schöpfungstag hatte Gott alle Tiere erschaffen. Nun machte er sich daran, von jeder zukünftigen Hunderasse ein Exemplar zu erschaffen. Er schuf große und kleine, langhaarige und struppige, kurzhaarige, weiße, braune, schwarze und gescheckte Exemplare.
Alle Hunde waren fertig und Gott war mit seinem Werk zufrieden.
Um aber allem die Krone aufzusetzen, wollte er einen Hund schaffen, in dem sich Adel, Schönheit, Klugheit und Mut vereinigen. Er nahm hierauf Lehm und formte daraus den Mops. Dieser sah genauso aus wie der heutige Mops. Nur war seine Schnauze länger.
Gott freute sich und sprach: "Dieser hier ist mir wirklich über Erwartung gut gelungen und ich will ihn vorerst auf Seite stellen, da er noch weich ist und leicht zu Schaden kommen kann.
Der Mops hatte es wohl gehört und trug den Kopf sehr hoch, da er doch nun einmal der Schönste sein sollte. Er konnte es nicht unterlassen von den anderen Hunden Anerkennung und Ehrbezeugung zu verlangen.
Die großen Hunderassen waren auch einverstanden und brachten dem Mops eine gebührende Bewunderung entgegen; anders die Kleinen.
Es kränkte sie gewaltig, dass ausgerechnet der Mops sie übertreffen sollte. Erst wurde zorniges Murren und Knurren laut, dann flogen Schimpfwörter. Der Mops konnte nicht mehr stillsitzen und sprang auf seine Gegner los.
Aber siehe da, er hatte vergessen, dass die Schnauze noch weich war, weil diese zuletzt vollendet wurde.
Als der Herrgott ihn von seinen Gegnern losriss wurde seine Schnauze fest zusammengepresst und das Unglück war geschehen. Der Herrgott aber lächelte nur und sprach:
"So gefällst du mir noch besser. Wie du jetzt bist, sollst du bleiben bis zum Jüngsten Tag".
Und so geschah es.

Tierisch gut!

Ich hab was verspieltes süsses kleines,
und seit Januar ist es meines.
Schräge Augen, grün und grau,
Tinka heisst die Katzenfrau.

Ihr bester Freund, ein kleiner Hund,
die beiden treiben`s manchmal bunt.
Faltig, knuffig, beige und lieb,
wir sind froh, dass es Carlos gibt.

Sie spielen, schmusen und balgen sich,
manchmal ärget sie ihn gar fürchterlich.
Carlos flüchtet dann auf meinen Schoss,
und überlegt: "Wie werd ich nur die Katze los?"


(Carina und Barbara Kreitmeir, 29. 9. 04)

 

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